Endlich zu dritt 
Wir drei sehen uns als Familie glücklicherweise oft genug. Da bei uns morgens wenig los ist, fahre ich gerne früh zur Arbeit um dann möglichst noch vor dem Abendbrot zurück zu sein und mit Henrike etwas spielen zu können. Aktuell sind die Holzpuzzles sehr angesagt. Oder eine Fädelkette. Oder Abendbrot spielen! Dafür hat sie ein kleines Gedeck. Auch dabei darf "bete" (Beten) nicht fehlen. Sonst wär's ja auch nicht authentisch. :-)

Aber auch wenn wir uns oft sehen und gut kennen - unseren Fotos zufolge scheinen wir nie zusammen zu sein. Das liegt allerdings daran, dass immer einer von uns dreien (ja, Henrike inzwischen auch!) die Kamera hält und dementsprechend nur die maximal zwei anderen ablichten kann.

Daher nutzen wir die Gunst der Stunde, unsere Kamera bei der Hochzeit von Ines Cousine Jasmin ihrem Onke Stefan in die Hand zu drücken. Dabei kam z.B. dieses nette Bild heraus:



Apropros Henrike und fotografieren. Sie spielte heute Abend mit ihrer noch viel zu großen Sonnenbrille. Als wir über ihre Versuche lachten meinte sie: "Foto!". Unglaublich. Sie ist schon infiziert!


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Henrikes Zweiter 
Unglaublich, jetzt ist sie schon zwei Jahre alt! Durch eine natürliche Betriebsblindheit fallen mir manche Dinge gar nicht so auf, was Freunden, die sie ein paar Wochen nicht gesehen haben, sofort merken. Was fällt mir denn so auf?
- Kein Geschenke-Flash mehr. Noch zu Weihnachten war zu merken, dass sie von der Flut der Geschenke (>3) schlicht überfordert war. Heute war es u.a. hilfreich, dass die Gäste im 10-Minuten-Takt eintrafen und Henrike immer ein Päckchen auspacken, bewundern und bespielen konnte, bevor ein neues kam. Außerdem zeigte Ines ihr, wie man mit einem Brieföffner auch fest verpackte Papiertresore (wie meins mal wieder ...) knacken kann.
- Explodierender Wortschatz. Vor etwa zwei Monaten begann Henrike, Worte zu kombinieren und Geschichten zu erzählen, die bis zu drei davon enthalten können. Zum Beispiel "kinn - waus - bamm" behandelt die tragische Geschichte eines Kindes ("kinn"), das draußen ("waus") hingefallen ist ("bamm"). Obwohl wir einen Großteil ihrer Worte verstehen, gibt sie uns manchmal aber immer noch Rätsel auf, die sich oft nur mit größerem Zeitaufwand und hartnäckigem Raten lösen lassen.
- Laufen. Seit unserem Urlaub vor einem Monat kann Henrike laufen - also rennen. Anfangs noch sehr zögerlich, flitzt sie jetzt immer öfter durch die Gegend. Leider nicht immer in die Richtung, in die wir gerade zügig gehen müssen.
- Wasser. Diesbezüglich hat sich gar nichts geändert. Nach wie vor ist Henrike nur schwer davon weg zu bekommen. Andererseits dient es aber auch als Lockstoff zum reinkommen, wenn ich ihr verpreche, sie anschließend in die (nötige) Dusche ("dußä") zu stecken.

Die Feier war echt entspannt, vielleicht auch, weil wir uns keine Beine ausgerissen und unsere Gäste vieles mitgebracht haben und einfach unkompliziert waren. Danke für alle Kuchen, Küchlein und Muffins und auch noch einmal für die durch die Bank weg tollen Geschenke! Damit werden wir noch eine Menge Spaß haben und lassen Henrike auch gelegentlich mitspielen ...

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Thank you for no smoking 
Der 1. Juli 2008: endlich gilt das Rauchverbot in Gaststätten
bundesweit! Wenn man in manchen Bundesländern von Ausnahmen für Ein-Raum-Kneipen absieht zumindest. Und dort werde ich wohl nach wie vor nicht auftauchen. Also: Frieden auf Erden und den Menschen ein Wohlgeruch! :-)


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Urlaubsimpressionen 
Ostseebad Prerow - sechs Erwachsene - drei Kinder - soziales Experiment gelungen - feiner Sandstrand - sonniges Küstenwetter - Hinfahrt über Hamburg - Grüße an und von Kampmanns - geräumige Ferienwohnung - sieht eher stylisch als kinderrobust aus - bietet aber viel Spielplatz - viele Radtouren - tandemfahren - steife Briese auf dem Deich - Geochaching - Mücken - Mücken - Seemannskirche - Hafen mit Schaufelradschiff gucken - Microcache - Ausblick von hoher Düne auf Binnenwasser Bodden und türkise Ostsee - geistliche Gemeinschaft - schöne Touristenfalle am alten Leuchtturm - Rad fahren im Urwald - Mücken - baden an rauer Westküste - Windflüchter sind vom Wind gebogene Bäume, ein Markenzeichen für diese Gegend - Surfer von weitem gesehen - Henrike will nicht aus dem Wasser - Sand überall - in Windeln, Haus, Gepäck, zwischen den Zähnen - Freundschaften ausgebaut und verstärkt - spanische Lieder gelernt - gemeinsam mit Deutschland vor Großbildfernseher gebangt - schöne Altstadt in Stralsund - leckere Tapas am Marktplatz - Ozeaneum hat noch zu - Meeresmuseum ist auch toll - interessante Robbenmumie aus den Bergen - Rätsel ließe sich biblisch erklären - Navi-Erfahrung bestätigt: aus dem Fenster schauen hilft manchmal - selberkochen - viel Fisch essen - grillen - Grillfleisch braten bei Regen - immer wieder Strand - abgelegene Locations durch Geochaches gefunden - Entfernung verschätzt - echte Gebetserhörung: Kinder vertragen sich trotz vorherigen Dauerzoffs - nur in Shorts rumlaufen - braun werden - in Gruppe Mützen kaufen - Holundereis ist leckerer als Sanddorneis - lange Rückfahrt im Rückreiseverkehr - Autos im Funkkontakt - schöner Zwischenstopp in Lübeck - Columbinern auf Spanisch das Holstentor gezeigt - grandioser Ausblick von St. Petri - spät heimkommen - kaputt, aber glücklich!


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AvP 2 - Bitte nicht! 
Eigentlich mag ich die Alien-Reihe und erst recht die beiden Predator-Filme. Witzig, dass tatsächlich irgendwann dann auch die beiden Superrassen in Alien vs. Predator (AvP) antraten.

Als ich hörte, der zweite Teil davon solle kommen, habe ich mich gefreut. Etwas überrascht war ich aber, dass er fast schneller wieder ging, als er kam. Jetzt weiß ich warum: selten war ein Film so schlecht! Nach einer Viertelstunde begann ich ihn im Zeitraffer zu schauen, aber er bestätigte meine Theorie, dass ein Film nichts aufholen kann, was er in den ersten 10 Minuten versaut. Und in denen bricht er z.B. das Tabu, dass schwache Charaktere nicht sterben dürfen (und wiederholt dies natürlich auch im Verlauf des Films). Glücklicherweise kommt dieses no-go gleich zu Beginn, so dass man weiß, was man zu befürchten hat - oder gleich abschalten kann.
Ich überwand mich und hopste von Predatorauftritt zu Predatorauftritt, da dieser immerhin seine technischen Kuriositäten einsetzt, die aber nur selten richtig zu erkennen, noch einleuchtend sind - wie eigentlicht die ganze Story an sich. Hier braucht man übrigens gar nicht anfangen, Sympathiträger zu suchen, da sowieso fast alle sterben. Und die paar, die überleben, sind zu allem Überfluss auch noch flach gezeichnet.
Wirklich neues lernt man über die Außerirdischen leider nicht. Nur die Wir-führen-nur-Befehle-aus-Militärs erreichen eine neue Stufe an Dummheit und stellen sich als die eigentlichen Killermaschinen heraus. Leider mit gegenüber den eigenen Reihen.

Nun habe ich doch so viel geschrieben. Dabei wollte ich es bei zwei Worten beruhen lassen: Finger weg!

Vielleicht hätte ich einen Blick auf die Kritiken werfen sollen. Die sind wenigstens lesenswert!


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