Was mich nachdenklich stimmte: hätte dies Rad nicht morgens schon dort gestanden, hätte ich meins genau dort angeschlossen. So stand es einen Platz weiter ...
Andere Szene: immer wieder sehe ich aufgeschnittene oder geknackte Schlösser an den Fahrradständern liegen, was in mir beim Abschließen schon immer ein mulmiges Gefühl erzeugt. Ein solches "Prachtstück" lag heute morgen fotogen im Sonnenschein. Es war ein längeres, einen guten Zentimeter dickes Drahtseilschloss, das offensichtlich durch eine Drehtechnick geknack wurde. Mit einem stabilen und hinreichend langem Hebel dreht jemand so lange, bis es zerbricht. Ein Profi könnte das wahrscheinlich in wenigen Minuten erledigen.Seit einiger Zeit verwende ich jetzt schon mein ABUS-Schloss vom "guten" Fahrrad auch für mein Bahnhofsfahrrad, da ich letzteres häufiger fahre und eben oft an besagtem Ständer abstelle. Von meinen drei verlorenen Rädern in Gießen stand eins hier.
Ein Hoffnungsschimmer am Horizont ist ein Fahrradparkhaus, das möglicherweise beim Umbau des Bahnhofvorplatzes gebaut wird. Ein Student machte kürzlich unter den Radparkern eine Umfrage zum voraussichtlichen Nutzungsverhalten. Da ich in Bielefeld mit einem Fahrrad-Parkhaus, wie sie in NRW großflächig betrieben werden, bereits sehr gute Erfahrung gemacht habe, verspreche ich mir auch hier viel von einer Überdachung, gepflegten Fahrradständern und vor allem jemandem, der alles überwacht. Vielleicht kann ich dann sogar eines Tages mit meinem guten Rad fahren, was mir deutlich mehr Spaß machen würde.
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